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Ab dem 1. September setzt die Stabsstelle Universitätskommunikation der Universität Leipzig eine Empfehlung des Senats in allen ihren Publikationen um. Mit Hilfe des Doppelpunkts wird die konsequente sprachliche Gleichbehandlung als selbstverständliche Basis gelingender Gleichstellung aller Menschen konsequent angewendet.

Der Senat der Universität Leipzig, der sich aus Vertreter:innen der wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter:innen sowie der Student:innen zusammensetzt, hatte am 23. März 2021 per Beschluss die Verwendung des Gender-Doppelpunktes empfohlen (das Universitätsmagazin berichtete). Die Stabsstelle Universitätskommunikation wird mit dem heutigen Tag diese Empfehlung in all ihren Veröffentlichungen wie zum Beispiel Pressemitteilungen, Broschüren oder Flyern sowie auf der zentralen Webseite und den zentralen Social-Media-Kanälen umsetzen. Damit folgt sie dem gesellschaftlichen Trend, um eine konsequente sprachliche Gleichbehandlung als selbstverständliche Basis gelingender Gleichstellung aller Menschen anzuwenden. Die aktuellen Veröffentlichungen werden entweder durch Kennzeichnung mit dem Gender-Doppelpunkt für die Benennung aller Geschlechter oder alternativ in geschlechtsneutraler Sprache verfasst. Gleichzeitig werden die bestehenden Seiten des Internetauftritts der Universität Leipzig auf ihre gendergerechte Sprache überprüft und überarbeitet.

Die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, sagt: „Uns geht es um die offizielle Kommunikation der Universität Leipzig mit ihren Mitgliedern. Diese sind selbstverständlich frei in ihrer Sprachverwendung. Die mit Abstand größte Gruppe, die wir erreichen wollen, sind die Studierenden. Es ist wichtig, dass sich wirklich alle angesprochen fühlen. Mit der neuen Sprachregelung erreichen wir das, und machen zudem die Diversität an unserer Universität sichtbar.“

Von der Stabsstelle Chancengleichheit, Diversität und Familie wurde mit der Seite „Doppelpunkt“ ein Informationsportal zur gendergerechten Sprache eingerichtet. „Hier können alle an der Universität Studierenden, Lehrenden, Forschenden, Mitarbeitenden oder Interessierten die Informationen zum Umgang mit einer Sprache einsehen und sich Empfehlungen für den sprachlichen Alltag holen“, sagt der Leiter der Stabsstelle Georg Teichert.

 

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