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Als neue Graduiertenschule der Universität Leipzig wird „Brain Dynamics“ für den Forschungsprofilbereich „Mensch und Gehirn“ eingerichtet. Ende März wurde die Zielvereinbarung mit dem Rektorat unterzeichnet. Ziel ist die Etablierung eines nachhaltigen Verbundes zur strukturierten Qualifizierung von Promovierenden im Bereich der Neurowissenschaften, angebunden an die Research Academy Leipzig.

Die Graduiertenschule „Brain Dynamics“ wird getragen von der Fakultät für Lebenswissenschaften und der Medizinischen Fakultät. Promovierende mit neurowissenschaftlicher Ausrichtung an anderen Fakultäten können mit ihren Betreuerinnen und Betreuern ebenfalls teilnehmen. Sprecher sind Prof. Dr. Marc Schönwiesner (Fakultät für Lebenswissenschaften) und Prof. Dr. Jens Eilers (Medizinische Fakultät). An der Graduiertenschule sind zudem das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften und das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie beteiligt.

„Die Graduiertenschule wird die Kompetenz einer großen Gruppe ausgewiesener Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bündeln, die an Universitäten und an außeruniversitären Forschungseinrichtungen arbeiten,“ so Marc Schönwiesner. Diese Expertise soll in die Qualifizierung von international konkurrenzfähigen Promovierenden einfließen und gleichzeitig die Leipziger Neurowissenschaftler enger vernetzen.

Die wissenschaftliche Ausrichtung der Graduiertenschule „Brain Dynamics“ umfasst Grundlagen-, angewandte und klinische Forschung in den Neurowissenschaften von der subzellulären bis zur systemischen und klinischen Ebene. In Bereichen wie Neurophysiologie, Neuroanatomie, Computer-Neurowissenschaft und Kognitionswissenschaft wird artenübergreifend von der Fruchtfliege bis zum Menschen mit dem Ziel geforscht, die Informationsverarbeitung im Gehirn zu verstehen und die Behandlung von hirnbedingten Störungen zu verbessern.

„Die Doktorandinnen und Doktoranden in unseren Graduiertenschulen promovieren unter den besten Bedingungen, was Auskommen, Betreuung, Qualifizierung und internationale Vernetzung anbelangt,“ betont Erich Schröger, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

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