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Martin Buhl-Wagner ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Leipziger Wirtschaft: Als Geschäftsführer der Leipziger Messe verantwortet er nicht nur eine der führenden deutschen Messegesellschaften, sondern engagiert sich auch darüber hinaus für die Stadt und ihre Institutionen. Besonders am Herzen liegt ihm dabei die Universität Leipzig, für die er sich als Vorsitzender der Universitätsgesellschaft starkmacht. Im Interview spricht er über seine persönliche Motivation, sich für Leipzigs Alma mater zu engagieren, Verbundenheit und über die Rolle starker Partnerschaften.

Herr Buhl-Wagner, auch wenn Sie nicht selbst an der Universität Leipzig studiert haben – was verbindet Sie persönlich mit ihr und was treibt Sie an, sich heute in der Universitätsgesellschaft zu engagieren?

Die Universität Leipzig und die Leipziger Messe prägen seit Jahrhunderten Leipzig maßgeblich. Es sind Institutionen des Austauschs, des Denkens und des gesellschaftlichen Fortschritts. Als Geschäftsführer der Leipziger Messe erlebe ich täglich, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur liegt und welche gesellschaftliche Bedeutung die Universität Leipzig hat. Die Universitätsgesellschaft als Mittler zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bietet einen verlässlichen Rahmen – einen Resonanzraum für Ideen, Impulse und Verbindungen. Seit 2016 engagiere ich mich als Vorstandsvorsitzender, weil ich überzeugt bin: Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur im Miteinander bewältigen. Starke Netzwerke sind dafür notwendig. Und unser Ziel ist klar: gemeinsam Wirkung entfalten – für die Universität, für die Region und für ihre Menschen.

Was macht die Zusammenarbeit für Sie besonders wertvoll?

Dass sie von echtem Interesse und gegenseitigem Vertrauen getragen wird. Die Universität Leipzig ist keine in sich geschlossene Institution, sondern sie öffnet sich – in die Stadt und in die Gesellschaft. Sie und die Leipziger Messe verbinden ihre grundsätzlichen Werteeinstellungen: Wir verstehen uns als Plattformen für Vernetzung, für Innovation, für gesellschaftlich relevante Themen. Weltoffenheit, Toleranz und Dialog sind die Grundlage unseres täglichen Handelns. Beide Institutionen sind tief in Leipzig verwurzelt und zugleich überregional vernetzt. Beide verbinden Tradition mit dem Mut, neue Wege zu gehen. Dass wir in der Universitätsgesellschaft diese Verbindung mit Leben füllen dürfen, begreife ich als große Aufgabe – und als Chance, gemeinsam Zukunft zu gestalten.

Als Geschäftsführer der Leipziger Messe wissen Sie, wie zentral starke Netzwerke sind. Welche Bedeutung haben aus Ihrer Sicht Kooperationen und verlässliche Partner für den Erfolg einer Universität?

Kooperationen sind die Lebensadern moderner Hochschulen. Denn nur im Zusammenspiel mit Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft entfalten wissenschaftliche Erkenntnisse ihre volle Wirkung. Eine Universität braucht Partner, die ihre Themen mittragen und weiterentwickeln. Für mich bedeutet Partnerschaft: gemeinsam Verantwortung zu übernehmen – für Talente, für Innovation, für die Zukunft einer Region. Die Universität Leipzig und die Leipziger Messe verbindet genau dieser Gedanke. Beide stehen für Austausch, für Vielfalt, für internationale Ausstrahlung. Verlässliche Netzwerke geben Halt, eröffnen Perspektiven und machen Entwicklungen erst möglich. Als Universitätsgesellschaft schaffen wir auch den Raum dafür. Und wenn am Ende kluge Ideen ihren Weg in die Praxis finden, junge Menschen bestärkt werden und Leipzig weiter wächst: Dann ist das die beste Bestätigung für unser Engagement.

Als Mitglied der Universitätsgesellschaft Leipzig unterstützen Sie aktiv die Alma mater Lipsiensis, profitieren von spannenden Einblicken, besonderen Veranstaltungen und einem starken persönlichen Netzwerk: gesellschaft.uni-leipzig.de 

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