Jedes Semester bereiten die Sprachenzentren der Universitäten Hunderte von Studierenden sprachlich und kulturell auf internationale Erfahrungen vor. Die Gründe, unsere Kurse zu besuchen, sind vielfältig, aber unser Hauptziel ist klar: Wir möchten die Studierenden darauf vorbereiten, sich in akademischen und beruflichen Kontexten in der jeweiligen Fremdsprache sicher und erfolgreich zu bewegen. In unseren Seminaren versuchen wir, reale Kommunikationssituationen so authentisch wie möglich nachzustellen. Doch die Vielfalt der Studienfächer, Gastuniversitäten und Aufenthaltsdauern macht es schwierig, alle realen Situationen vollständig abzubilden. Am Ende gehen unsere Studierenden ins Ausland und müssen ins kalte Wasser springen.
Auch wenn dieser Kulturschock oft positive Lerneffekte mit sich bringt, ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein, zu wissen, was einen erwartet, und sich im akademischen Umfeld sicher zu bewegen. Im Spanisch-Bereich des Sprachenzentrums der Universität Leipzig haben wir deshalb ein Blended-Learning-Programm entwickelt, das die Studierenden schon vor dem Austausch mit dem akademischen Diskurs im Spanischen vertraut macht.
In Zusammenarbeit mit dem Centro de Lenguas Modernas (CLM) und der Dirección de Política Lingüística e Internacionalización der Universität Granada entstand das Pilotprojekt „Spanisch für akademische Zwecke: Verstehen und Gestalten des akademischen Diskurses an der Universität“. Dieses innovative, hybride Mobilitätsprojekt brachte fünf deutsche und fünf spanische Studierende zusammen, um gemeinsam in eine akademische und sprachliche Lernumgebung einzutauchen. Das Projekt wurde im Rahmen der Europäischen Hochschulallianz Arqus und mit Unterstützung des Mobilitätsprogramms des DAAD realisiert.
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