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Die Alma mater gedachte am Mittwoch, 12. November 2025, ihrer in den zurückliegenden zwölf Monaten verstorbenen Universitätsangehörigen. Im Altarbereich des Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli wurden ihnen zu Ehren Kerzen aufgestellt. Gestaltet wurde das Universitätsrequiem durch Universitätsprediger Prof. Dr. Dr. Andreas Schüle, der Rektorin der Universität Prof. Dr. Eva Inés Obergfell, das Ensemble Lachrymae und den Universitätsorganisten Daniel Beilschmidt.

„Wir sind heute hier, um an Menschen zu denken, die Spuren der Liebe in unserem Leben hinterlassen haben. Wir sind heute hier, weil wir Trauer tragen um Menschen, die gegangen sind, die wir nicht festhalten konnten, so sehr wir sie auch hätten festhalten wollen. Trauer ist etwas Kostbares. Trauer ist vielleicht die liebevollste Art der Erinnerung. Und darum ist es gut, dass Sie hier sind, meine Damen und Herren, und ihre Trauer teilen.“ Mit diesen Worten begrüßte Universitätsprediger Prof. Dr. Dr. Andreas Schüle die Anwesenden, darunter Freunde und Angehörige der Verstorbenen, im Paulinum. 

Per E-Mail konnten Universitätsangehörige im Vorfeld Todesfälle für diese Andacht melden: „Aus diesen Mails sprach viel Zuneigung und Verbundenheit. Da schrieben Lehrende für ihre Studierenden, Professoren für Mitarbeiter:innen ihrer Institute. Es schrieben Menschen, weil sie an dieser Universität Freunde gefunden hatten. Keiner der Namen, die wir verlesen, ist vergessen, keiner ist gleichgültig. Jeder Name steht für eine Spur der Liebe, die bleibt“, so Schüle.  

Rektorin Prof. Dr. Eva Inés Obergfell sagte: „Als akademische Gesellschaft sind wir gewohnt, viel zu wissen. Im Angesichts des Todes, in der Trauer, akzeptieren auch wir, dass der Tod ein Rätsel bleibt.“

Schließlich wurden die Namen derer verlesen und ihnen zu Ehren Namensschilder und Kerzen aufgestellt, „die zu dieser Universität gehört haben und die wir nicht vergessen wollen – Lehrende, Studierende, Angestellte, Mitglieder der Universitätsgesellschaft – Menschen, die auf ihre Weise etwas zum Leben dieser Universität beigetragen haben.“ Vorgetragen wurden unter anderem die Namen Prof. Dr. Hartmut Elsenhans, Humboldt-Professor Sayan Mukherjee und Ulrike Kersting. Ebenfalls eine Kerze wurde stellvertrend für die verstorbenen  Universitätsangehörigen aufgestellt, „die uns unbekannt geblieben sind“, sagte Schüle.

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