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Clara Dilger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) an der Universität Leipzig. Für die Reihe #GehWählen hat sie Argumente geprüft, wieso es wichtig ist, dass jüngere Menschen wählen gehen. Heute: Es wird immer mal wieder behauptet, dass jüngere Menschen beim Wählen in der Minderheit seien. Doch stimmt das auch?

"Ja, das stimmt. Aufgrund der Alterung der deutschen Gesellschaft nimmt der Anteil der Wahlberechtigten über 60 tendenziell zu, der Anteil der unter 30-Jährigen ab. 2017 waren 36 % Prozent der Wahlberechtigten über 60, und nur 15 % unter 30.

Dazu kommt, dass die Wahlbeteiligung der älteren Bevölkerung durchschnittlich höher ist als die der jüngeren. Das führt dazu, dass heutige politische Entscheidungen maßgeblich von denjenigen beeinflusst werden, die von vielen längerfristigen Folgen dieser Entscheidungen nicht mehr betroffen sein werden."

 

 

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