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Das Team der Universität Leipzig ist beim Leipziger Stadtradeln 2025 aufs Siegerpodium geradelt. Mehr Kilometer hatten, wie bereits 2023 und 2024, nur die Teams der Gerda-Taro-Schule und des Universitätsklinikums (UKL) gesammelt. Uniintern gewann das Team Dezernat 2. Die Einzelwertung konnte Prof. Dr. Beat Siebenhaar hauchdünn für sich entscheiden.

Die Plätze eins, zwei und drei scheinen seit 2023 in der Stadtwertung Leipzig zementiert: An der Gerda-Taro-Schule und dem UKL gab es auch in diesem Jahr kein Vorbeikommen. 531 aktive und beim Stadtradeln angemeldete Universitätsangehörige erradelten im Aktionszeitraum 29. August bis 18. September 2025 insgesamt 111.401 Kilometer, mehr als 2024. Im Durchschnitt sammelten die Teilnehmenden pro Kopf 210 Kilometer. 

Zum Gesamtergebnis trug unter anderem das Team Dezernat 2 Akademische Verwaltung einen großen Teil bei: Nach 2023 konnte es auch in diesem Jahr den uniinternen Wanderpokal zu sich holen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Teams Universitätsrechenzentrum und Sportwissenschaftliche Fakultät. 

Die uniinterne Einzelwertung gewann Prof. Dr. Beat Siebenhaar von der Philologischen Fakultät vor Thomas Wittig vom Dezernat 2 und Erik Buchmann vom Scads:AI.

Thomas Wittig (1601,5 Kilometer) fährt mehrmals pro Woche durch die Leipziger Seenlandschaft, mal im Norden, mal im Süden. 80 Kilometer kommen da schnell mal an einem Tag zusammen. Beat Siebenhaar (1602,6 Kilometer) hatte die Stadtradeln-App und die aktuelle Gesamtwertung im Besonderen im Blick: „Ich bin öfter mit dem Rad auf dem Weg zu Konferenzen. In diesem Jahr waren sie in Hannover, Dresden und Berlin. Und auch am Abend eines solchen Konferenztages drehe ich gern noch eine Runde. Als ich am letzten Tag des Stadtradelns in Berlin war, hatte ich gesehen, dass ich in der Gesamtwertung noch 20 Kilometer hinter Herrn Wittig zurückliege und dachte mir: Eine Runde kannst du noch fahren. Und es hat geklappt“, sagt Siebenhaar, der die Einzelwertung bereits 2022 gewinnen konnte. Es war quasi ein Foto-Finish.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Zwei Männer stehen vor einem Geländer, im Vordergrund sind zwei Fahrräder zu sehen, im Hintergrund ein Teich und gelb belaubte Bäume.
Die Gewinner der uninternen Einzelwertung: Prof. Dr. Beat Siebenhaar und Thomas Wittig. Der Drittplatzierte Erik Buchmann war zur Siegerehrung leider verhindert. Foto: Ulf Walther

Stadtradeln-Organisator Daniel Obst ist mit dem Gesamtergebnis zufrieden: „Ich denke, es ist wichtig, welches Signal wir als Universität in die Stadt aussenden: Wir radeln gern und ein großer Teil der Universitätsangehörigen ist umweltfreundlich unterwegs. Der Podiumsplatz unterstreicht das sehr gut.“ Und Dr. Sabine Korrek vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement hebt nicht nur den gesundheitlichen Effekt hervor: „531 Uni-Radelnde – das ist eine sehr gute Zahl. Und klar, Radfahren ist gesund, keine Frage. Solch ein Wettbewerb kann aber auch dazu beitragen, den Teamgeist zu fördern. Und vielleicht wird unser Team im nächsten Jahr noch größer“, lädt sie weitere Studierende und Mitarbeitende ein, am Stadtradeln teilzunehmen. 

Und Sabine Korrek brachte noch einen Scheck über 250 Euro zur uniinternen Siegerehrung mit: „Bei der städtischen Abschlussveranstaltung zum Stadtradeln habe ich für unsere Universität an der Verlosung des Ökolöwen als Ausrichter des Stadtradelns in Leipzig teilgenommen und diesen Scheck gewonnen. Wie wir den Gewinn bestmöglich verwenden, werde ich in Ruhe mit Daniel Obst und Nachhaltigkeitsmanager Manuel Rist besprechen“, lächelt sie.

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