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Am 12. August ist der ehemalige Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Kurt Biedenkopf, im Alter von 91 Jahren verstorben. In einem Kondolenzschreiben an die Ehefrau würdigt die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, die Leistungen des ersten Sächsischen Ministerpräsidenten nach der Wende für seine Leistungen für die Entwicklung der Hochschulen des Landes.

„Als Ministerpräsident hat er nicht nur elf Jahre lang erfolgreich die Richtlinien der Politik im Freistaat Sachsen bestimmt, sondern auch die sächsische Hochschulpolitik maßgeblich beeinflusst. Dankbar erinnern wir uns, dass er sich dabei stets für Autonomie, Flexibilität und internationale Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Hochschulen eingesetzt und ihren Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus stabilisiert hat“, schreibt Rektorin Beate Schücking.

Im April dieses Jahres wurde ihm als Würdigung für sein Lebenswerk durch die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig die Ehrendoktorwürde verliehen. Die Ehrung wurde ihm für seine Verdienste um die Entwicklung der ostdeutschen Hochschullandschaft im Allgemeinen und der Universität Leipzig im Besonderen zuteil. Zum Ableben Kurt Biedenkopfs betont der Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dipl.-Ing. Johannes Ringel: „Durch die Gespräche in der Staatskanzlei am Rande der Festveranstaltung zur Verleihung der Ehrendoktorwürde durch unsere Fakultät konnten wir erleben, wie nahe der hochbetagte und kluge Mann am aktuellen Geschehen in Politik und Gesellschaft noch immer war!“ In Erinnerung bleibt zudem sein Engagement als Gastprofessor für die von der Fakultät vertretenen Wissenschaftsgebiete.

Aus gegebenem Anlass wurden die Flaggen vor dem Neuen Augusteum der Universität mit Trauerflor gehisst.

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