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In einem Forderungspapier einiger Hochschul-Initiativen wurde Ende 2020 unter anderem die Errichtung eines Green Office gefordert. Nachdem das Konzept für dieses vorgestellt wurde, war das Bedürfnis nach weiterem Austausch vorhanden.

Die AG Nachhaltige Uni traf sich mit der Kanzlerin der Universität Frau Prof. Dr. Dräger und Michel Kubisch aus der Stabsstelle für Arbeitssicherheit und Umweltschutz, um die nächsten Schritte für die Etablierung eines Green Office zu besprechen. Das Green Office verstehen wir als partizipatives Projekt aus Studierenden und Mitarbeiter*innen der Universität, welches als Anlauf-,Koordinations- und Planungsstelle für Aktivitäten und Akteur*innen im Bereich ökologischer Nachhaltigkeit fungiert. Über die Einigkeit aller Beteiligten, ein Green Office an der Universität Leipzig einzurichten, und damit einen wichtigen Schritt in Richtung „Zukunftsfähige Hochschule“ zu gehen, haben wir uns sehr gefreut.

Nach dieser gemeinsam gefassten Vision, ging es um die nächsten konkreten Handlungsschritte und dabei insbesondere, um die Frage, welche Finanzierungsmöglichkeiten vorstellbar wären. Als erster Schritt in diese Richtung, konnten wir uns auf eine Anschubfinanzierung in Form von studentischen Hilfskräften einigen. Und in einer längeren Perspektive dürfen wir hoffen, dass die finanziellen Ressourcen für eine*n qualifizierte*n Mitarbeiter*in in die Planung der Haushaltsmittel für 2022 eingehen. Unser Engagement als AG Nachhaltige Uni/ unser Engagement als Studierende in allen Ehren – aber die wirklich großen Aufgaben wie die Nachhaltigkeitsberichterstattung oder die strukturelle Verankerung des Green Office an der Universität Leipzig, können wir nicht alleine gehen. Auch wenn wir für eine feste Mitarbeiter*innenstelle noch keine feste Zusage bekommen konnten, freuten wir uns dennoch über die positive Resonanz. Und solange wir noch auf diese Stelle warten, sind wir gespannt auf die nächsten Ergebnisse, die die Arbeit der studentischen Hilfskräfte erzielen werden.

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