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Die Doktorandin Ivana Predarska ist für ihre wissenschaftliche Arbeit zu entzündungshemmenden Medikamenten in der Krebstherapie mit dem Forschungspreis der Hochschule Merseburg ausgezeichnet worden.

Die junge Forscherin, die gemeinsame Doktorandin der Universität Leipzig und der Hochschule Merseburg ist, will erforschen, ob entzündungshemmende Medikamente, wie beispielsweise Ibuprofen und seine Derivate, zur Vorsorge und auch als Kombinationstherapeutika in der Chemotherapie verwendet werden können. Das Projekt ist Teil ihrer Dissertation.
„In meinem Projekt kombiniere ich nun Ibuprofen-Derivate und eines der wirkungsvollsten Chemotherapeutika, Cisplatin, in einer Verbindung als sogenannte „Prodrugs“. Diese neuen Wirkstoffe werden anschließend in einen Nanotransporter geladen, um sie an den eigentlichen Wirkort zu transportieren, dort freizusetzen und gezielt in Krebszellen anzureichern“, erklärt Predarska, die seit 2019 Mitglied in der Graduiertenschule BuildMoNa der Universität Leipzig ist. 
Mit den Forschungspreisen würdigt die Hochschule Merseburg außerordentliche Leistungen mit besonderem wissenschaftlichem Anspruch und innovativen sowie zukunftsträchtigen Forschungsergebnissen. Der Forschungspreis für Promovierende ist mit 1.000 Euro dotiert.

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