Das Graduiertenkolleg 2721 „Wasserstoff-Isotope, 1,2,3H“ hat ein „Start-up Funding”-Programm zur Unterstützung von Personen, die eine akademische Karriere anstreben, aufgelegt. Milena wurde dafür ausgewählt. Seit März 2020 gehört die damalige Master-Studentin zur Asmis-Gruppe. Ihre Promotionszeit im Rahmen des Graduiertenkollegs begann im Oktober 2021, und am 24. Juli dieses Jahres hat sie ihre Dissertation erfolgreich verteidigt – eine Erfolgsgeschichte, wie sie mehrere junge Forschende aus dem In- und Ausland im GRK von Professor Asmis erlebt haben.
Beeindruckt von den Forschungsbedingungen
Damals, vor über fünf Jahren, war sie auf der Suche nach der speziellen Technik und den Themen, die in Knut Asmis’ speziellem Labor für Infrarot-Photodissoziationsspektroskopie erforscht werden: die Untersuchung der Mikrosolvatation, die beschreibt, wie ein einzelnes Molekül oder Ion von nur wenigen Lösungsmittelmolekülen umgeben wird. Damit hatte sie bereits im heimatlichen Brasilien Erfahrungen gesammelt. „Ich war fasziniert von der Idee, dass wir ‚sehen‘ können, wie sich die Wechselwirkungen zwischen Ionen und Lösungsmitteln verändern, wenn schrittweise neue Lösungsmittelmoleküle hinzugefügt werden, und dass wir diese Strukturen durch eine Kombination aus Experiment und Theorie vorhersagen und berechnen können“, schwärmt die junge Forscherin.
Das Spektroskopie-Labor verfügt über hochmoderne Instrumente, angefangen bei dem Dreifach-Massenspektrometer. Das wurde unter der Leitung von Knut Asmis aufgebaut. Milena schätzt auch sehr die zwei Lasersysteme, die es den Wissenschaftler:innen ermöglichen, komplexe Experimente durchzuführen und mit den weltweit führenden Labors, die ähnliche Systeme in diesem Bereich untersuchen, Schritt zu halten. Hinzu komme der wissenschaftliche Rechencluster der Universität Leipzig, der die Datenanalyse und quantenchemischen Berechnungen unterstützt. „Die gesamten Forschungsbedingungen sind für mich nach wie vor beeindruckend. Hinzu kommt der Austausch mit anderen Forschern innerhalb und außerhalb des GRKs, der die gesamte Forschungserfahrung bereichert“, sagt Milena.
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