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Die Universität hat sich entschieden, im November dieses Jahres alle Mitarbeiter:innen nach den Arbeitsbedingungen aus dem Blickfeld der Gesundheit zu befragen. Dafür wird der Bielefelder Fragebogen eingesetzt. Er hat sich in über 30 Hochschulen und Universitäten bereits bewährt, weil man dadurch hochschulspezifische Abfragen gestalten kann. Dr. Sabine Korek, Referentin Betriebliches Gesundheitsmanagement, wirbt im Interview für eine rege Beteiligung und betont, dass sie und ihre Kollegin Janice Iffländer für alle Fragen rund um die Mitarbeitendenbefragung offen sind.

Warum wird die MA-Befragung durchgeführt?

Die Mitarbeitendenbefragung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer gesunden Universitätskultur mit gesundheitsförderlichen Arbeits- und Rahmenbedingungen. Wenn sich möglichst viele Mitarbeitenden beteiligen, liefert sie uns eine aussagekräftige Ist-Analyse.

Auf Grundlage der Ergebnisse können wir dann Arbeitsbedingungen anders gestalten und Gesundheitsaktivitäten bedarfsgerecht einsetzen, denn eine Hochschullehrerin braucht möglicherweise andere Aktivitäten zur Gesundheitsförderung als eine junge Promovendin oder ein älterer Mitarbeiter in der Zentralverwaltung.

Wann wird es zu einer Auswertung kommen?

Die Erhebung und Auswertung der Daten führen wir nicht selbst durch, sondern haben dazu einen Vertrag mit einem Dienstleister geschlossen. Das ist eine der vielen Maßnahmen zur Sicherung der persönlichen Anonymität, denn niemand – weder das BGM-Team noch die Universitätsleitung – wird Rohdaten sehen, wir bekommen stattdessen Ergebnisberichte mit Mittelwerten – und auch das nur, wenn genügend Mitarbeitende teilnehmen. Niemand muss sich also Sorgen machen, dass ihre oder seine Angaben auf die Person zurückgeführt werden können. Die Teilnahme ist vollkommen anonym.

Die Befragung findet im November statt und wir erhalten die Ergebnisberichte Mitte Februar: zunächst einen Gesamtbericht für alle Teilnehmenden der Uni sowie Berichte für die vier Statusgruppen Hochschullehrer:innen, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, Mitarbeiter:innen Rektorat und Zentralverwaltung sowie Mitarbeiter:innen in Zentralen Einrichtungen und Fakultäten. Weitere Berichte etwa für Fakultäten oder große Zentrale Einrichtungen werden danach erstellt.

Welche Maßnahmen werden Sie in Folge einer Auswertung durchführen?

Das kommt auf die Ergebnisse an. Wir stellen diese zunächst der Universitätsleitung, den Gremien und den Mitarbeitenden vor. Wir planen, in Workshops oder Fokusgruppen mit interessierten Vertreter:innen der jeweiligen Statusgruppen oder Einrichtungen die Ergebnisse zu diskutieren und gemeinsam abzuleiten, welche Maßnahmen nötig und möglich sind. Das können beispielsweise Angebote zur Stärkung von Führungskompetenzen sein, Workshops zur Verbesserung des Teamklimas oder zur Stressreduktion. Wir werden mit den einzelnen Bereichen herausarbeiten, welche Anpassungen in den Arbeitsbedingungen notwendig sind, um Belastungsspitzen abzubauen. Diese Maßnahmen zielen zunächst eher auf die psychische oder mentale Gesundheit und ein motivierendes Miteinander ab. Daneben brauchen wir aber auch Angebote, die es allen ermöglichen, körperlich aktiv zu sein – möglichst arbeitsplatznah. Auch für die körperliche Gesundheit werden wir Aktivitäten entwickeln. Bei allem werden wir von unserem Gesundheitspartner, der Techniker Krankenkasse, unterstützt, die im Rahmen einer Drittmittelförderung das Gesundheitsmanagement an der Universität fördern.

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