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Beate A. Schücking, Professorin für Gesundheits- und Krankheitslehre, Psychosomatik an der Universität Osnabrück (1995 – 2011) konnte sich bei der Wahl der Nachfolge von Franz Häuser als Rektor der Universität Leipzig am 16. November 2010 gegen Sabine Kunst aus Potsdam durchsetzen und trat am 1. März 2011 ihr Amt an. Nach 615 Männern ist sie seit Gründung der Universität Leipzig die erste Rektorin.


Ihre erste Wahlperiode endete am 29. Februar 2016, bis zu ihrer Wiederwahl führte sie das Amt kommissarisch. Am 31. Januar 2017 wurde Beate A. Schücking für eine zweite fünfjährige Wahlperiode wiedergewählt.

In ihrer Amtszeit hat Frau Professor Schücking die ersten Zielvereinbarungen der Universität mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst abgeschlossen und als Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Sachsen die Zuschussvereinbarung für die sächsischen Universitäten von 2014 bis 2016 ausgehandelt. In den Folgejahren wurde die Juristenausbildung in Sachsen an der Universität Leipzig konzentriert und die Universität Leipzig als Zentrum der Lehrerausbildung in Sachsen und Mitteldeutschland etabliert. In Fortführung des Hochschulentwicklungsplans 2012 „Die integrierte Volluniversität in Sachsen“ wurden 2018 mit dem Hochschulentwicklungsplan 2025 die Kernziele für den „Leipziger Weg“ festgelegt.

Die Rektorin intensivierte während ihrer Amtszeit die Kooperation mit den außeruniversitären Forschungsinstituten in Leipzig und mit den Nachbaruniversitäten in Halle und Jena. Das DFG-Forschungszentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) konnte eingeworben und somit die Leipziger Wissenschaftslandschaft weiter gestärkt werden. Die Zahl der Sonderforschungsbereiche unter Beteiligung der Universität Leipzig hat sich während ihrer Amtszeit verdreifacht, und die Universität wurde Mitglied der German U15, der forschungsstarken, medizinführenden deutschen Universitäten.

Frau Professor Beate A. Schücking, die im Januar dieses Jahres ihren 65. Geburtstag feierte, setzt sich an der Universität für den öffentlichen Diskurs über Willkommenskultur, Fremdenfeindlichkeit, Meinungsfreiheit und Gewaltbereitschaft ein. Unter ihrer Leitung fördert die Universität Leipzig Internationalisierung, Chancengerechtigkeit, Diversität, Inklusion und Familie.

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