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Angelika Snicinski-Grimm war an der Universität Leipzig von April 2003 bis Februar 2025 als Leiterin des Sachgebiets Beschaffung tätig und wachte dabei über alle größeren Anschaffungen und Dienstleistungsverträge. Vorher war sie als Verwaltungsleiterin der Universitätsbibliothek für Personalfragen, Beschaffung und allgemeine Verwaltung zuständig. Sie engagiert sich in der Universitätsgesellschaft als Senior Fellow, denn: „Besonders wertvoll ist für mich, dass wir mit unseren Projekten und Formaten dort unterstützen können, wo der Universität selbst Grenzen gesetzt sind“, sagt sie im Interview.

Sie haben im Februar 2025 die Universität Leipzig nach 37 Arbeitsjahren verlassen. Was verbindet Sie heute mit der Universität Leipzig – und was motiviert Sie, sich in der Universitätsgesellschaft einzubringen?

In all meinen Arbeitsjahren an der Universität hat mich der Kosmos Universität geprägt und begeistert. Ich habe mich nicht nur mit meiner Tätigkeit identifiziert, sondern vor allem auch mit der Universität als Ganzes. Die Vielfalt der Einrichtungen, Wissenschaftsbereiche und Menschen war und ist faszinierend für mich. Ich hatte das große Glück, während meiner Tätigkeiten an der Universitätsbibliothek und in der Zentralverwaltung mit einem erheblichen Teil der Struktureinrichtungen durch verschiedenste Aufgabenstellungen in Berührung zu kommen. Es wäre mir schwergefallen, nach all den Jahren der engen Verbundenheit nur noch passive Zuschauerin zu sein. Durch die Mitarbeit in der Universitätsgesellschaft habe ich die Möglichkeit, mit mir bekannten Menschen weiterhin Verbindung zu haben, alte und neue Netzwerke zu pflegen und mein Wissen sowie meine Erfahrungen hilfreich einzubringen. Unterstützen zu können ist mir Freude und Bedürfnis.

Mit Ihrem Engagement unterstützen Sie Forschung, Lehre und Studierende an der Universität Leipzig. Gibt es ein Projekt, das Ihnen dabei besonders am Herzen liegt oder ein Anliegen, das Sie mit Ihrer Mitgliedschaft gezielt fördern möchten?

Ich kann mich gar nicht auf ein Projekt beschränken. 

Sehr am Herzen liegt mir unser laufendes Projekt „Mentale Stärke und Gesundheit im universitären Leben, Lernen und Arbeiten“. Die Förderung der mentalen Gesundheit ist zu einem zentralen Thema unserer Zeit geworden. Ich möchte dazu beitragen, Wissen und Sensibilität in diesem Bereich aktiv unter den Mitarbeitenden zu verbreiten und sie zu ermutigen, entsprechende Unterstützungsangebote wahrzunehmen.

Ebenfalls eine Herzensangelegenheit ist für mich, den Reichtum der Besonderheiten und Schätze unserer altehrwürdigen Alma Mater für die Mitglieder und Angehörigen der Universität stärker ins Bewusstsein der Universitätsmitglieder zu rücken. Dazu zählen etwa die vielfältigen Sammlungen – beispielsweise die der Universitätsbibliothek –, besondere Struktureinrichtungen wie die Universitätsmusik sowie beeindruckende Gebäude wie die Albertina oder das Krochhochhaus mit den Glockenmännern. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass vielen diese kulturelle und wissenschaftliche Vielfalt kaum bekannt ist – dabei kann gerade dieses Wissen ein starkes Gefühl der Identifikation mit unserer Universität stiften.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner unterstützenden Arbeit, welchen ich außerordentlich wichtig finde, ist die Auslobung und Verleihung von Preisen. Sie bieten eine wertvolle Gelegenheit, herausragende Leistungen in Lehre, Forschung und Studium sowie in den unterstützenden Bereichen sichtbar zu machen und angemessen zu würdigen.

Warum würden Sie anderen Alumni empfehlen, Mitglied der Universitätsgesellschaft zu werden? Was macht diese Verbindung zwischen Universität, Alumni und Förderinnen und Förderern für Sie persönlich besonders wertvoll?

Schon mit der Mitgliedschaft in der Universitätsgesellschaft leistet man einen wichtigen Beitrag zur Förderung der vielfältigen Aktivitäten unserer Universität.

Als Universitätsgesellschaft möchten wir dazu beitragen, dass Mitarbeitende, Ehemalige sowie Freundinnen, Freunde und Fördernde aus der Stadt Leipzig und weit darüber hinaus die Universität noch besser kennenlernen, sich untereinander vernetzen und sich aktiv zum Wohle der Alma mater engagieren können. Besonders wertvoll ist für mich, dass wir mit unseren Projekten und Formaten dort unterstützen können, wo der Universität selbst Grenzen gesetzt sind. Auf diese Weise schaffen wir Freiräume für Ideen, Initiativen und Begegnungen, die das universitäre Leben bereichern und die Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Universität lebendig halten.

Als Mitglied der Universitätsgesellschaft Leipzig unterstützen Sie aktiv die Alma mater Lipsiensis, profitieren von spannenden Einblicken, besonderen Veranstaltungen und einem starken persönlichen Netzwerk. 

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