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Für die Reihe #GehWählen hat Soziologin Clara Dilger Argumente geprüft, wieso es wichtig ist, dass jüngere Menschen wählen gehen. Heute: „Junge Menschen können über Bildung mitbestimmen.“

Ja. Mehr als 10 Millionen Schüler:innen besuchen in Deutschland allgemeinbildende und berufliche Schulen [1]. Obwohl sie stark von bildungspolitischen Entscheidungen betroffen sind, dürfen viele von ihnen noch nicht wählen. In elf Bundesländern dürfen Jugendliche ab 16 Jahren bei Kommunalwahlen stimmen, auf Landesebene in vier, und bei Bundestagswahlen gilt das Wahlalter 18 Jahre [2].

Die meisten der etwa 4 Millionen Studierenden und Auszubildenden hingegen haben die Möglichkeit, über ihre Wahlstimme die Bildungspolitik in Bund und Ländern mit zu beeinflussen. Auch über die Teilnahme an Wahlen hinaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich (hochschul-)politisch zu beteiligen, z. B. in Jugendparlamenten, Schüler:innen- oder Studierendenvertretungen.

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