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Mein Name ist Johannes Erbsmehl und ich bin Schüler am Gymnasium Markranstädt. Die letzten zwei Wochen bin ich jeden Arbeitstag von um 9 bis 15 Uhr hier an der Uni arbeiten gegangen, weil ich in der 9. Klassenstufe ein Pflichtpraktikum über zwei Wochen hinweg zu absolvieren habe. Ich habe mich für die Stabsstelle Universitätskommunikation (SUK) entschieden. Hier durfte ich Einblicke in die Medien- und Redaktionsarbeit erhalten. Die Arbeitsatmosphäre scheint mir besonders angenehm, zumindest für mich. In der Schule stehe ich ständig unter größerem Druck. Einmal habe ich mich dafür entschuldigt, dass ich das Video über das Wochenende nicht fertiggestellt habe. Jedenfalls wurde mir hier die Aufgabe gestellt, dass ich ein Video für einen Campusrundgang filmen, vertonen und schneiden sollte. Diese Aufgabe nahm ich mit Freude entgegen und habe sofort angefangen ein Skript zu schreiben. Dieses habe ich am selben Tag noch fertigstellen können.

Am Tag darauf, dem 10. Mai, bin ich dann mit einem Handy und einem Stabilisator losgezogen und habe einige Aufnahmen gemacht. Dabei habe ich mich nicht ganz wohl gefühlt, da ich mit dem Stabilisator auf einer Teleskopstange immer wieder viele Blicke auf mich gezogen habe. Auch wenn sich das über die nächsten Tage gebessert hat, ist es nie komplett weg gewesen. Jedenfalls habe ich bis Donnerstag probiert, gute Aufnahmen für mein Video zu filmen. Freitag um 9.30 Uhr war das Audimax noch vom Vortag besetzt. Dennoch musste ich ein paar extra Aufnahmen machen. Das war ein wenig blöd, da die Besetzer einen Teil des Leibnizforums blockiert hatten, wodurch eine Aufnahme, die ich gebraucht habe, gefehlt hat. Also habe ich improvisiert und bin somit an eine nicht ganz so tolle, aber dennoch zweckerfüllende Aufnahme gekommen. Den Rest des Freitags habe ich das Video geschnitten. Dies ging relativ schnell, da das nicht mein erster Schnitt war. 

Die zweite Woche habe ich hauptsächlich mit der Bildbearbeitung und Photoshop verbracht. Anders als bei der Videobearbeitung hatte ich mit der Bildbearbeitung noch nicht so viel Erfahrung. Also habe ich eine Einführung in die Grundlagen von Photoshop bekommen. Danach sollte ich mich einfach einmal ausprobieren und die an den Tagen zuvor gemachten Bilder vom Campus bearbeiten. Diese Bilder wurden an verschiedenen Orten zu unterschiedlicher Zeit gemacht. Am 17. Mai war das Wetter eher schlecht, aus diesem Grund konnten an diesem Tag keine Aufnahme gemacht werden. Diesmal war das jedoch nicht so ein großes Problem wie bei dem Video und der Audimax-Besetzung, da die Bilder auch einfach am Tag darauf gemacht werden konnten. Ich habe an diesem Tag einfach eine andere Aufnahme gemacht, die eigentlich für den Tag drauf gedacht war. Hauptsächlich ging es in der Bildbearbeitung um Formate, die angepasst werden mussten und um Farbkorrektur. Alles in allem würde ich sagen, dass mir mein Praktikum definitiv Spaß gemacht hat.